IG Metall Jena-Saalfeld und Gera
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18.11.2018, 11:11 Uhr

Betriebsrätetagung der IG Metall Gera und Jena-Saalfeld

  • 19.10.2018
  • Aktuelles

Am 17. Oktober hat die erste Betriebsrätetagung der IG Metall Gera und Jena-Saalfeld stattgefunden. Über 100 Betriebsräte kamen auf Einladung der IG Metall in der Sparkassenarena in Jena zusammen.

Nach der Eröffnung durch den ersten Bevollmächtigten der beiden Verwaltungsstellen Matthias Beer, begrüßte der Ministerpräsident des Landes Thüringen Bodo Ramelow die Betriebsräte aus der Region Ostthüringen.

Im Anschluss hatten die Betriebsräte die Möglichkeit sich in fünf verschiedenen, themenspezifischen Foren auszutauschen. Die Schwerpunkte lagen auf den Gewerkschaftsrechten im Betrieb, der tarifpolitischen Angleichung der Lebens- und Arbeitsbedingungen Ost an West, Leistungspolitik und Personalplanung, sowie der Öffentlichkeitsarbeit des Betriebsrates und den Auswirkungen des Transformationsprozesses auf die produzierenden Zulieferbetriebe der Automobilindustrie in Ostthüringen. In der Abschlussrunde diskutierten die Betriebsräte der Region zusammen mit den Beschäftigten der IG Metall Gera und Jena-Saalfeld über die gemeinsamen Anforderungen an eine offensive Gewerkschaftspolitik und die betriebliche Mitbestimmung in Ostthüringen. Hier ging es den Betriebsräten unter anderem um die Gesundheitspolitik im Betrieb, die Gestaltung des demographischen Wandels, die Qualifizierung der Beschäftigten und die Integration von Geflüchteten, konkreten Wegen hin zu einer 35h/Woche in der Metall- und Elektroindustrie und 37h/Woche in der Textilindustrie auch die Betriebsräte aus Betrieben ohne Tarifvertrag diskutierten über Schritte zu einem Haustarifvertrag und wie wir gemeinsam als Gewerkschaft in den Betrieben mehr Mitglieder für die IG Metall gewinnen können.

Wir bedanken unds bei allen die Teilgenommen haben und ganz besonders bei danken Alrun Fischer, Jan Brückmann von der Kanzlei Franzmann, Geilen und Brückmann und Madeleine Holzschuh vom Institut der Soziologie der Friedrich-Schiller Universität Jena für die Unterstützung.


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