Einkommen steigen in zwei Stufen

Mehr Geld für Samag Truck-Beschäftigte

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Foto: IG Metall

Die Einkommen der Beschäftigten der Samag Truck Components in Rottenbach sollen 2012 in zwei Stufen um insgesamt vier Prozent steigen. Darauf haben sich Geschäftsleitung und IG Metall in der vergangenen Woche geeinigt. Außerdem wird die Arbeitszeit um eine Stunde auf dann 38 Stunden wöchentlich verkürzt. „Dies geschieht bei vollem Lohnausgleich,“ erläutert Michael Ebenau, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Jena-Saalfeld. Während die Arbeitszeit bereits zum 1. Februar verkürzt wird, werden die Einkommen zum 1. April und noch einmal zum 1. November angehoben.

Druck am Arbeitsplatz nimmt stetig zu

Hauptsache Arbeit?

Foto: IG Metall

Schöne neue Arbeitswelt oder Stress ohne Ende? Der Aufschwung in 2011 hat für viele neue Jobs gesorgt. Doch humaner geht es in den Betrieben deshalb nicht zu. Im Gegenteil: Stress und Leistungsdruck haben weiter zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt der DGB-Index Gute Arbeit.

Ein verlässliches Einkommen. Ein sicherer Arbeitsplatz. Gesundheit und eine Arbeitszeit, die es möglich macht Job und Familie miteinander zu vereinbaren - diese Wünsche stehen weit oben auf der Agenda der Beschäftigten. Doch die Arbeitswelt ist kein Wunschkonzert. Auch wenn sich viele Beschäftigte Gute Arbeit wünschen, der Aufschwung in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt hat für viele Menschen die Situation nicht verbessert.

Für die, die einen Job haben, steigen die Belastungen und der Arbeitsdruck nimmt zu. Für die, die ohne Job dastehen, steigt ebenfalls der Druck. Nicht selten geht es für sie dann nur noch darum, überhaupt einen Job zu finden, egal welchen.

Quelle: IG Metall

Mehr Gewerkschaftsmitglieder in Ostthüringen

Deutlicher Aufwärtstrend in der IG Metall

Foto: IG Metall

Am Ende des Jahres 2011 können die IG Metall-Verwaltungsstellen Gera und Jena-Saalfeld auf ein gutes Jahr zurückblicken: „Wir haben eine sehr positive Bilanz zu ziehen“, führt der Erste Bevollmächtigte beider Verwaltungsstellen, Michael Ebenau, aus. Dies schlage sich in einer positiven Mitgliederentwicklung nieder: „Wir hatten fast 700 Neueintritte in unserer Gewerkschaft, noch einmal mehr als im ebenfalls schon sehr guten Vorjahr“, so Ebenau weiter. Demgegenüber seien etwa 450 Mitglieder aus- oder in andere Gewerkschaften übergetreten. Die Austritte seien meist verbunden mit einem Verlust des Arbeitsplatzes, dem Übergang in die Rente oder mit Abwanderung in die alten Bundesländer.

Ortsvorstände der Verwaltungsstellen Jena-Saalfeld und Gera

Solidarität mit den Beschäftigten der manroland-Standorte

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Die vorgenommene Insolvenzantragsstellung bei manroland hat bei den Metallerinnen und Metallern der IG Metall Verwaltungsstellen Jena-Saalfeld und Gera Bestürzung ausgelöst.

Die damit verbundenen Arbeitsplatzverluste können und dürfen nicht widerstandslos hingenommen werden. Wir versichern, dass euer Kampf auch unser Kampf ist und wir um den Erhalt der Standorte euch solidarisch beiseite stehen werden.

 

Gera ist keine Spielwiese für Nazis

Proteste gegen Nazi-Gewalt - Bilder vom Wochenende aus Gera

Delegiertenversammlung Jena-Saalfeld & Gera spricht sich gegen die Schließung des Arbeitsgerichtes Jena aus

IG Metall für den Erhalt des Arbeitsgerichtsstandortes Jena

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Übereinstimmend sprechen sich die Delegierten der IG Metall gegen die Schließung des Arbeitsgerichtes Jena aus. Die im Rahmen des Haushaltbegleitgesetzes 2012 des Freistaates Thüringen geplante Maßnahme ist falsch und ein fatales Signal für die Region.

Das industrielle und wirtschaftliche Zentrum Jena und Umgebung würde durch die Schließung des Arbeitsgerichtes in der Rechtsfindung gehemmt.

 

Intensive Verhandlungen zur künftigen Tarifentwicklung

Presseerklärung zur Tarifeinigung bei Promera Jena

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Der Durchbruch erfolgte am späten Dienstagabend: Die IG Metall und die Spitze des Schweizer Feintool-Konzerns einigten sich nach einigen Stunden intensiver Verhandlung auf die künftige Tarifentwicklung für die knapp 140 Beschäftigten der Promera Jena Feinschneid- und Umformtechnik GmbH. Bislang liegen die Löhne und Gehälter dort deutlich unter dem Flächentarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie Thüringen, nun soll diese Schere schrittweise geschlossen werden: 4 Prozent beträgt die Lohnerhöhung zum 1. Januar 2012, ab dann sollen jährlich drei Prozent zuzüglich der Erhöhungen aus dem Thüringentarif folgen, bis der Flächentarif erreicht ist.

Weiterhin sollen die Auszubildenden künftig unbefristet übernommen werden, wenn nicht in Jena – dann im Konzern. Für den Fall wirtschaftlicher Schwierigkeiten bei der Umsetzung gibt es eine sogenannte „Öffnungsklausel“.

Tarifverhandlungen bei Promera

Mahnwache für gerechte Löhne - Bilder

Stufenplan zur Angleichung an den Tarifvertrag Thüringen

Erfolgreiche Tarifverhandlungen bei Promera

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Die Beschäftigten der Firma Promera sind den ersten Schritt zur Angleichung an den Thüringen-Tarif gegangen. In den heute abgeschlossenen Tarifverhandlungen erzielten sie gemeinsam mit der IG Metall einen Stufenplan, der die Lücke zwischen ihren Entgelten und dem Flächentarif schließt.

In jährlichen Schritten von jeweils 3 Prozent, plus der jeweiligen Erhöhung aus dem Flachentarifvertrag, werden die Entgelte angeglichen.

Ihrer Forderung nach gerechteren Löhne brachten die Beschäftigten heute mit einer Mahnwache zum Ausdruck. Mit Erfolg, denn bislang lagen ihre Löhne bis zu 25 % unter dem in Thüringen geltenden Tarifvertrag.

IG Metall engagiert gegen Rechts

Rechte Gewalt: Taten und Hintergründe restlos aufklären!

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Jena / Saalfeld / Frankfurt am Main - Die rechtsradikale Terrorzelle aus Zwickau versetzt Politik und Öffentlichkeit in Aufregung. Die IG Metall hat schon Anfang der 90er Jahre vor möglichem Terror aus dem rechtsradikalen Neonazi-Milieu gewarnt. Es ist auch dem Engagement der IG Metall zu verdanken, dass die rechte Szene heute in Jena kaum noch eine Rolle spielt.

Für Armin Schild ist die dem "Kommissar Zufall" zuzuschreibende Enttarnung der rechtsradikalen Terrorzelle aus Zwickau kein Rechtsterrorismus neuer Qualität, wie es Politiker formulieren. Der Bezirksleiter des IG Metall-Bezirk Frankfurt (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) sieht es als Ergebnis einer Entwicklung, die mit der Wende begonnen hat. "Die Neonazis haben die damalige Unsicherheit und das Chaos gezielt genutzt um in den neuen Bundesländern rechte Strukturen aufzubauen." 

Protestmarsch und Kundgebung auf dem Marktplatz von Eisenberg

Belegschaft von KLUDI Amaturen will sich nicht verschaukeln lassen

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Eisenberg - Bei den Beschäftigten der KLUDI Armaturen in Eisenberg geht die Geduld um das Ringen zur Standorterhaltung dem Ende entgegen. Mit einen Protestmarsch und anschließender Kundgebung auf dem Marktplatz von Eisenberg am 02. November 11 machte die Belegschaft deutlich, dass die Schließungspläne auf keinerlei Akzeptanz stoßen. Die Beschäftigten von KLUDI fordern Standorterhaltungs- und Weiterentwicklungskonzepte. Dabei wurden sie von Bürgermeister Ingo Lippert, Landrat Andreas Heller, dem Landratskandidaten Knuth Schurtzmann, sowie dem Bundestagsabgeordneten Ralph Lenkert unterstützt.

Hans-Jürgen Urban: "Aufsichtsämter zu wirksamen Arbeitsschutz-Kontrollen nicht mehr in der Lage"

IG Metall fordert mehr Personal für Aufsicht bei Arbeits- und Gesundheitsschutz

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Düsseldorf - Die IG Metall hat eine Aufstockung des Personals in den Aufsichtsbehörden für Arbeits- und Gesundheitsschutz gefordert. "Mit dem aktuellen Personalbestand der Aufsichtsämter ist eine wirksame Kontrolle der Betriebe nahezu unmöglich. Nur wenn endlich Personal aufgestockt wird, haben die Behörden eine Chance", sagte Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, vor Betriebs- und Personalräten auf der internationalen Arbeitsschutz-Fachmesse am Donnerstag in Düsseldorf.

Jugend-Aktionstag der IG Metall in Köln

Über 20 000 fordern die unbefristete Übernahme

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Zukunft und Perspektiven für die junge Generation und die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung - dafür haben auf dem Jugend-Aktionstag der IG Metall in Köln mehr als 20 000 junge Metallerinnen und Metaller demonstriert.

"Laut und stark" - unter diesem Motto hat die IG Metall zum großen Jugend-Aktionstag in Köln mobilisiert. Über 20 000 Menschen sind dem Ruf der Gewerkschaft gefolgt.

 

Keine Broschüre der Welt ersetzt die direkte Ansprache

Aktive in der Offensive

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Es ist wieder soweit: Seit August haben Azubis und Dual-Studierende ihre Ausbildung im Bereich Gera, Jena und Saalfeld begonnen. In vielen Betrieben werden sie von Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und Betriebsrat zusammen mit der IG Metall begrüßt. Gemeinsam wird über die Arbeit der Interessenvertretungen informiert und diskutiert. Warum gibt es Gewerkschaften? Was macht die IG Metall? Wie kann ich mich und meine Ideen einbringen? Welche Rechte habe ich als Azubi oder Dual-Studierender? Wie sind meine Ausbildungsbedingungen zustande gekommen?


Gemeinsame Sitzung der Tarifkommissionen Mittelgruppe (Hessen. Rheinland-Pfalz und das Saarland) und Thüringen

IG Metall will deutliche Entgeltzuwächse, Übernahme der Auszubildenden und Mitbestimmung bei Leiharbeit

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Der IG Metall Bezirk Frankfurt will ab sofort mit den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie die tarifliche Regelung der unbefristeten Übernahme der Auszubildenden und die betriebliche Gestaltung der Leiharbeit erörtern.

Das haben die Tarifkommissionen des Bezirks Frankfurt für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland (Mittelgruppe) und Thüringen heute auf ihrer gemeinsamen Sitzung beschlossen. Die IG Metall will zu diesen Themen substanzielle Ergebnisse erreichen, noch bevor im Frühjahr 2012 die Entgelttarifrunde startet.

Erste Verhandlung am Arbeitsgericht Jena

Zur geplanten Betriebsschließung bei KLUDI Eisenberg

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In der Auseinadersetzung um die Schließung der KLUDI GmbH & Co. KG, Betrieb Eisenberg, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wie schon mitgeteilt, schreibt das Werk schwarze Zahlen. Aus Sicht der IG Metall, des Betriebsrates und der Beschäftigten gibt es keine Not dieses Werk zu schließen. Nun wollen die Arbeitgeber mit Gerichtsbeschluss die Einsetzung einer Einigungsstelle zum Abschluss eines Interessenausgleich/Sozialplanes erzwingen, um ohne Einlass auf Verhandlungen zur Standorterhaltung die Schließung voranzutreiben.

 

Resolution der Delegiertenversammlungen Gera & Jena-Saalfeld

Zu den Diskussionen um eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters

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Die Delegiertenversammlungen der IG Metall Jena-Saalfeld und Gera fordern dazu auf, die Diskussionen um eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters umgehend zu stoppen und den Kurs zu wechseln.

 

Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrates

Werkverträge: Die neue Krankheit des Arbeitsmarktes

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"Werkverträge sind die neue Krankheit des Arbeitsmarktes." Das sagte Berthold Huber jüngst und brachte damit ein Problem auf den Punkt. Denn immer mehr Betriebe und Unternehmen nutzen das Instrument der Werkverträge, um Produktionskosten zu senken. So sind Werkverträge häufig nichts anderes, als Verträge zur Arbeitnehmerüberlassung. Doch die Betriebsräte können sich dagegen wehren - mit Hilfe des Betriebsverfassungsgesetzes.

Betriebsschließung – Kludi Eisenberg

Offener Brief der Beschäftigten von Kludi in Eisenberg an die Geschäftsleitung

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Die Beschäftigten des von der Schließung bedrohten Armaturenhersteller Kludi wenden sich nun mit einem offenen Brief an die Geschäftsleitung. Die IG Metall Jena-Saalfeld unterstützt die Forderungen der Beschäftigten uneingeschränkt und appelliert an die Geschäftsleitung, von der Schließung Abstand zu nehmen und in einem ernsthaften, zukunftsorientierten Dialog über die Erhaltung und Weiterentwicklung des Standortes Eisenberg einzutreten. 

Interview mit Hans-Jürgen Urban

Verfassungswidrigkeit der Hartz IV-Regelsätze

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In seiner Entscheidung vom 9.2.2010 hatte das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass die Regelsätze für „Hartz IV“ nicht mit der Verfassung vereinbar sind. Der Gesetzgeber war damit gefordert, verfassungskonforme Regelungen zu erarbeiten. Seit März dieses Jahres gibt es ein neues Gesetz. Doch das steht so wenig mit dem Grundgesetz in Einklang wie das alte. Dazu Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall.

Die IG Metall für Studierende und Absolventen

Newsletter Nr. 50 zur Hochschul- und Studierendenarbeit der IG Metall

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Der Newsletter mit aktuellen Informationen für die gewerkschaftliche Studierendenarbeit in Betrieb, Hochschule und Gewerkschaft. Die Informationen können gern an interessierte KollegInnen weitergeleitet werden!

Erstes Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes

Gesetz ist weit hinter den Erwartungen zurück geblieben

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Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) wurde vor dem Hintergrund der europäischen Leiharbeitsrichtlinie (RL 2008/104/EG vom 19.11.2008) geändert. Das Gesetz ist weit hinter den Erwartungen zurück geblieben und wird seinem Titel nicht gerecht.

Stellungnahme der IGM-Jugend Jena-Saalfeld

Hausdurchsuchung bei Lothar König

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Am 10.8. wurden die Arbeits- und Wohnräume des Jenaer Stadtjugendpfarrers Lothar König unter fadenscheinigen Vorwänden von der sächsischen Polizei durchsucht. Es ist aber nicht nur Lothar König betroffen. Dutzende andere AntifaschistInnen sind den Repressionen der sächsischen Behörden ebenfalls ausgesetzt. 

Die sozialen Folgen des Wachstumszwangs

Zeit lässt sich nicht steigern

Quelle: Deutschlandfunk

Vor zwei Jahren veröffentlichten drei Soziologieprofessoren der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität das Buch "Soziologie - Kapitalismus - Kritik". Nun wird die Fortsetzung des kritischen Projektes von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

IG Metall zu Jenoptik AG

Michael Ebenau begrüßt den Einstieg des Landes

Michael Ebenau, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in den Verwaltungsstellen Gera und Jena-Saalfeld und Mitglied im Aufsichtsrat der JENOPTIK AG begrüßt den Einstieg des Landes Thüringen bei der JENOPTIK AG ausdrücklich: „Wenn ein solch wichtiger Aktionär wie die ECE einen Teil seines Aktienpaketes verkauft, kann das schnell zu einem Problem für das Unternehmen, sein Know-How und natürlich auch für die Arbeitsplätze werden. Diese Gefahrenmomente sehen wir durch das Engagement des Landes ausgeschlossen – und das ist gut so."

Ebenau kritisiert damit den wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Gerhard Günther, der den Schritt des Freistaates nicht richtig findet. „Man kann sicherlich im Detail darüber streiten, welches die Aufgaben der Politik sind", so Ebenau, „die Sicherung von Arbeitsplätzen gehört aus meiner Sicht ganz klar zu den wichtigsten Aufgaben einer jeden politischen Entscheidungsebene. Oder will die CDU Thüringen trotz der Erfahrungen der vergangenen Jahre einen wirtschaftsliberalen Kurs fahren, der keine Rücksicht auf die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nimmt, der einen möglichen Know-How-Abfluss aus Thüringen wissentlich in Kauf nimmt?"
Die Beschäftigten der Jenoptik AG, da ist sich der Gewerkschafter sicher, freuen sich über den Schritt des Landes, denn ganz sicher hätte es auch schlechtere Investoren gegeben als den Freistaat Thüringen.

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