05.09.2025 | Gerüchte um die beiden Betrieben der Otto Bock-Gruppe in Königsee sorgen bei der Belegschaft für Unruhe. Die IG Metall fordert die Unternehmensleitung auf, über aktuellen Planungen sowie etwaige Verkaufspläne zu informieren.
„Bei der Otto Bock Manufacturing GmbH und Otto Bock Mobility Solutions arbeiten insgesamt 272 Kolleginnen und Kollegen. Alle von ihnen haben ein Recht darauf zu wissen, was die zu Jahresanfang ankündigte strategische Neuausrichtungen bedeutet. Gibt es Kaufangebote? Wer möchte die beiden Werke übernehmen? Bei solchen Zukunftsfragen sind mehr Information und Kommunikation notwendig“, so Gewerkschaftssekretär Christian Patho von der IG Metall Jena-Saalfeld.
Die Ottobock SE & Co. KGaA mit Hauptsitz in Duderstadt (Niedersachsen) ist ein weltweit führender Anbieter innovativer Medizintechnik. Das Unternehmen entwickelt und produziert Prothesen, Orthesen, Rollstühle und Exoskelette, die Menschen mit Mobilitätseinschränkungen mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität ermöglichen. Seit der Gründung im Jahr 1919 steht Ottobock für technologische Innovation, Qualität und Patientenzentrierung. Die traditionsreichen Betriebe in Königsee mit insgesamt 235 Beschäftigten gelten „Herzkammer“ des weltweit tätigen Unternehmens.