Warnstreik bei Rettenmeier Holzindustrie  in Hirschberg 

09.03.2026 | Mit einem Warnstreik drängt die IG Metall Gera auf ein Angebot bei der Rettenmeier Holzindustrie Hirschberg GmbH. Am heutigen Montag, 9. März, legen die Kolleginnen und Kollegen von 12 bis 15 Uhr die Arbeit nieder. Es ist der erste Warnstreik in dem Betrieb seit 2019.

Mehr als 150 Kolleginnen und Kollegen unterstützten unseren Warnstreik heute bei Rettenmeier Holzindustrie Hirschberg GmbH.

Mit dem Ausstand, dem ersten seit 2019, legten wir für 3 Stunden den Betrieb lahm.

Mit einer Quote von 80 % Beteiligung stärken wir unsere Position für die nächste Verhandlungsrunde.

„Seit Jahresbeginn laufen die Verhandlungen zu einem neuen Haustarif, doch bislang liegt noch nicht einmal ein Angebot vor. Um endlich voranzukommen, setzen wir mit einem dreistündigen Warnstreik ein spürbares Zeichen. Die letzte Lohnerhöhung gab es Ende 2023. Jetzt ist es mehr als an der Zeit“, sagt Gewerkschaftssekretär Christian Hellfritzsch von der IG Metall. Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Entgelte um 200 Euro und der Ausbildungsvergütung um 100 Euro pro Monat sowie eine Erhöhung der Sonderzahlungen 1 und 2 (aktuell jeweils 750 Euro) auf jeweils 1.000 Euro.

Das Sägewerk in Hirschberg ist Teil der international tätigen Rettenmeier Holding AG. Das Unternehmen produziert vor allem Bauholz und Holzwerkstoffe für die Bau- und Verpackungsindustrie. Mit 250 Beschäftigten zählt der Thüringer Standort zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region.

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