Über 90 Prozent Beteiligung bei WERTBAU-Warnstreik

24.07.2026 | Mit einem Warnstreik erhöhen wir den Druck auf die WERTBAU GmbH in Langenwetzendorf bei den stockenden Tarifverhandlungen, deren zweite Runde am Mittwoch ohne Ergebnis endete. Am gestrigen Donnerstag, 23. Juli, legte die Belegschaft für knapp vier Stunden ihre Arbeit nieder. Unsere zentrale Forderung ist die Anerkennung des Flächentarifvertrags für die holzverarbeitende Industrie in Thüringen.

Mehr als 200 Beschäftigte haben mit einer Beteiligung von über 90 Prozent beteiligten sich am Warnstreik (Foto: Pressebüro Martin)

„Mehr als 200 Beschäftigte haben mit einer Beteiligung von über 90 Prozent klargemacht: Was tariflich beim Schwesterbetrieb Weru, der zum gleichen Konzern gehört, gilt, muss auch bei Wertbau endlich umgesetzt werden. Die Angleichung an den Flächentarif ist unsere zentrale Forderung für den neuen Haustarif!“, so Christian Hellfritzsch, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Gera.

„Es kann nicht sein, dass unsere Kolleginnen und Kollegen bei längeren Wochenarbeitszeiten weniger verdienen und einen geringeren Urlaubsanspruch haben, dass sie weniger Urlaubs- und Weihnachtsgeld bekommen und bei Altersteilzeit oder Betriebsrente sogar leer ausgehen. Und das, obwohl das Thüringer Werk stark ausgelastet ist und zu den Cash-Cows des Konzerns zählt. Bereits beim Abschluss vor vier Jahren wurde uns die Angleichung versprochen – jetzt ist es an der Zeit.“

Unsere Social Media Kanäle