Kondolenzbuch Christoph Ellinghaus

24.08.2026 | Bitte schicken Sie uns Ihre und Eure Beiträge per E-Mail zur Veröffentlichung hier auf unserer Webseite. Später werden alle Einträge in einem Kondolenzbuch zusammengeführt und den Angehörigen von Christoph übergeben.

Bitte senden Sie Ihren Beitrag an folgende Mailadresse:
jena-saalfeld@igmetall.de


Wir trauern um Christoph Ellinghaus.

Die Gründung des Jenaer Trägerkreises Rüstungskonversion im Jahr 2012, seit 2023 Friedenskreis Jena, geht wesentlich auf die Initiative von Christoph zurück. Im Einsatz für Frieden und Menschenrechte und gegen Aufrüstung haben wir von seiner Courage gelernt und unsere gemeinsame Betroffenheit in aktivem Engagement geteilt.

Wir sind dankbar für das gemeinsame Tun!
Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Friedenskreis Jena:
Olga Goldschmidt, Wolfgang Geffe und Otto Willhelm Paul, DFG-VK Landesverband Sachsen-Anhalt/ Thüringen
Ulrike Hoffmann, Monika Sossna DGB Kreisverband Jena-SHK
Barbara Bodechtel und Joachim Misselwitz, IPPNW
Sebastian Neuß, Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Jena
Frank Roßner, HVD Thüringen
Heinz Bächer
Nikolaus Huhn
Sabine Lötzsch
Marianne Pohlers
Michael Strauß


Lieber Christoph,

ich kann es immer noch nicht glauben, dass wir uns nie wiedersehen werden. Nie wieder Besuch in Partschefeld, nie wieder zufälliges Treffen auf einer Demo und nie wieder fordernde, anspruchsvolle Diskussionen mit dir.

Wir haben uns vor 30 Jahren in der DGB-Jugendbildungsstätte in Fulda kennen gelernt und du warst seither nicht nur Freund in den politischen Auseinandersetzungen. Durch dich habe ich meine große Liebe kennengelernt und jetzt trauern wir zusammen. Du fehlst uns, auch wenn unsere Verbindung in den letzten Jahren nicht mehr so intensiv war. Immer wieder haben wir uns vorgenommen, dich mal wieder in Jena oder Partschefeld zu besuchen und jetzt ist es zu spät. Es bleibt nur die Erinnerung an dich und die gemeinsamen Kämpfe. Du hast damals deine Briefe gerne beendet mit „wir sehen uns an den Barrikaden“ und das immer mit einem Zwinkern im Augenwinkel – falls du da irgendwo auf einer Wolke Barrikaden baust – halte uns einen Platz frei!

Kathy


Im stillen Gedenken an Christoph

Ich bin tief erschüttert über die Nachricht, dass Christoph so plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Es ist für mich unbegreiflich, und der Schock sitzt bei mir tief.

Leider habe ich nur beruflich mit Christoph zu tun gehabt, aber er war viel mehr als nur ein Kollege. Ich denke in diesen Tagen oft an unsere gemeinsame Zeit zurück, wenn er es immer wieder geschafft hat, in seiner ruhigen und besonnenen Art doch klar und deutlich zu adressieren, was für die Beschäftigten in unserem Unternehmen wichtig ist und auch Wege und Lösungen finden konnte. Gerade wollten wir gemeinsam an einem spannenden Projekt arbeiten, um die Bedeutung und den Nutzen unserer IG Metall für die Beschäftigten, nicht nur in diesen Zeiten, deutlich zu machen. Seine Fähigkeiten, sein Wissen und vor allem sein Wesen werden jetzt fehlen. Er hinterlässt eine große Lücke.

In dieser Zeit des Schmerzes und der Trauer bin ich in Gedanken ganz fest auch bei seiner Familie und seinem Team in der IG Metall. Ich wünsche Ihnen und Euch von ganzem Herzen die Kraft, diesen plötzlichen Verlust irgendwie zu tragen und den notwendigen Halt zu bekommen.

Auch wenn es sich nicht so anfühlt, sind wir in unserer Trauer nicht alleine. In tiefer, stiller Trauer und Verbundenheit,

Uwe Frey


Lieber Christoph,
ich bin traurig, dass Du von uns gegangen bist.
Es war mir eine Ehre und Freude, Dich kennengelernt zu haben und mit Dir gearbeitet zu haben. Du bist eine große Bereicherung für mich gewesen. Ich werde Dich vermissen.
Für Deine Angehörigen wünsche ich mir leise, tröstende Sonnenstrahlen in diesen stillen Tagen.

Erika Weber


In stillem Gedenken an Christoph!

Wir können es noch immer nicht fassen und nehmen mit großer Betroffenheit Abschied von Christoph Ellinghaus, mit dem uns eine vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit verbunden hat.

Wir haben ihn als geradlinigen, ehrlichen und verlässlichen Menschen kennen gelernt, dessen klare Haltung, Beständigkeit und insbesondere sein großes Herz bezeichnend für ihn waren.

In seiner Arbeit als Gewerkschafter standen für ihn immer die Menschen im Mittelpunkt. Mit seiner überzeugenden und beharrlichen Art, konnte er Menschen motivieren und aktivieren für sich und andere einzustehen.

Sein viel zu frühes Ableben erfüllt uns mit großer Trauer. Christoph hinterlässt Spuren- durch sein Wirken, seine Haltung und seine besondere menschliche Art.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen sowie seinen Kolleginnen und Kollegen.

Kerstin Barnowski/ Jörg Baum
für die Kolleg*innen der
MYPEGASUS GmbH Thüringen


IN STILLEM GEDENKEN

Lieber Christoph,

manchmal fehlen die Worte.

Wir können noch immer nicht begreifen, dass Du nicht mehr da bist. Dein Tod macht uns traurig und betroffen. Viel zu früh musstest Du gehen, und zurück bleibt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.

Für uns warst Du weit mehr als ein Gewerkschafter, weit mehr als ein Kollege oder Funktionär. Du warst ein Mensch, der anderen mit Respekt, Offenheit und echter Wertschätzung begegnet ist. Einer, der zuhören konnte, der Interesse an den Menschen hatte und der sich Zeit nahm – auch dann, wenn der Terminkalender längst voll war.

Als Ortsfrauenausschuss durften wir erleben, wie wichtig Dir die Belange von Frauen waren. Du hast unsere Anliegen ernst genommen, uns unterstützt und ermutigt. Dabei ging es Dir nie um große Worte oder öffentliche Anerkennung. Es ging Dir um die Menschen. Um Gerechtigkeit, Solidarität und darum, füreinander einzustehen.

Wir werden Deine ehrliche Art vermissen. Deine Geradlinigkeit. Deinen Humor. Die Gespräche mit Dir, Deine Unterstützung und das gute Gefühl, dass Du da bist, wenn man Dich braucht.

Vor allem aber werden wir den Menschen Christoph vermissen.

Dankbar blicken wir auf die gemeinsame Zeit zurück. Dankbar für die Begegnungen, die Gespräche und die vielen Momente, in denen Du uns gezeigt hast, was gelebte Solidarität bedeutet.

Du hast Spuren hinterlassen –
in unserer Gewerkschaft, in unserer Arbeit und in unseren Herzen.

Wir werden Dich nicht vergessen.

In tiefer Trauer und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied.

Die Frauen des Ortsfrauenausschusses
der IG Metall Geschäftsstelle Gera


Ein großes Herz hörte plötzlich und unerwartet auf zu schlagen. Christoph Ellinghaus hat sich ab 2017 als Betriebsbetreuer in Silbitz für die Belegschaft eingesetzt und viel erreicht. Die Kolleginnen und Kollegen können kaum begreifen, dass Christoph nicht mehr unter uns weilt.

Er verband Engagement mit Kompetenz, Strahlkraft und Auftreten. Er ließ sich auch in der Organisation nicht verbiegen und stand stets zu seiner Überzeugung. Christoph Ellinghaus war vor allem ein aufrechter und guter Mensch.

Heiko Peter,
Betriebsratsvorsitzender Silbitz Guss GmbH


Wir haben Christoph im Zuge unserer Forschungen zum Wandel der Mitbestimmung in Ostdeutschland kennen- und als gewerkschaftlich, politisch und charakterlich sehr beeindruckenden Menschen schätzen gelernt. Mit seiner präzisen, kritischen, eminent politischen und praxisorientierten Art hat er uns enorm unterstützt. Von seinem plötzlichen Tod waren und sind wir sehr schockiert. Warum trifft es immer die Besten?

Wir hatten sehr gehofft, auch in Zukunft mit ihm zusammenzuarbeiten. Sein kritischer Geist und seine solidarische Haltung werden uns sehr fehlen – aber auch in Zukunft ein Vorbild sein!

Prof. Dr. Ingrid Artus, Dr. Andreas Fischer, Dr. Judith Holland, Tobias Gellenthien und Michael Whittall, Ph.D. (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Institut für Soziologie)


Am Donnerstag vor Christoph's Tod telefonierten wir noch anlässlich meines Soli-Besuches bei den Streikenden von Kelvion. Am Ende des Telefonats sagte er: "Ich würde gerne mit dir ein paar Dinge strategisch besprechen. Ich melde mich". Dazu kam es nun leider nicht mehr. Das Christoph nicht mehr unter uns ist, macht mich fassungslos und so, so traurig.

Ich kannte Christoph seit Anfang der 1990er Jahre und habe in der Zeit von 2004-2011 sehr eng und intensiv mit ihm zusammengearbeitet. Ich habe ihn als Kämpfer für Gerechtigkeit und die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten und vor allem der Angleichung Ost/West kennen und schätzen gelernt.

Besonders wichtig war sein Engagement als Mitbegründer des Aktionsnetzwerks gegen Rechts. Über viele Jahre setzte er sich unermüdlich für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage ein.

Nicht vergessen werden darf die auf seine Initiative entstandene Strategie der "bedingungsgebundenen Gewerkschaftsarbeit". Sie hat in den Geschäftsstellen Gera und Jena-Saalfeld zu nachhaltigen Erfolgen geführt.

Mit Christoph verlieren wir einen Kollegen, der gewerkschaftliche Werte mit Herz, Haltung und Konsequenz vertrat. Er war ein kritischer Geist mit scharfem Verstand.

Sein plötzlicher Tod reißt eine große Lücke. Ich werde ihn vermissen!

Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen.

Wolfgang Lemb


Mit großer Trauer und tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von unserem Freund und Kollegen Christoph. Sein viel zu früher Tod macht uns zutiefst traurig und fassungslos.

Wir danken dir für die vielen Jahre der gemeinsamen Arbeit, für deinen Einsatz, deine Solidarität und dein Engagement für die Belange der Kolleginnen und Kollegen. Mit großem Einsatz hat er sich unter anderen für die Einführung der 35-Stunden-Woche eingesetzt und maßgeblich dazu beigetragen, dieses wichtige Ziel zu erreichen.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

Wir werden Christoph als geschätzten Kollegen, Freund und Wegbegleiter in dankbarer Erinnerung behalten. Du wirst uns fehlen.

Die Kolleginnen und Kollegen von Siemens Healthineers Rudolstadt


Mit Bestürzung habe ich von Christophs Tod erfahren und unweigerlich fielen mir all die kleinen und großen Gespräche sowie Aktionen ein, die ich während meiner Zeit im Vertrauenskörper der IGM im Stahlwerk Thüringen mit ihm erleben und mitgestalten durfte.

Und das waren nicht wenige, da die Arbeit mit Menschen und das Voranbringen der gewerkschaftlichen Sache, kein bloßer Job für Christoph waren - er hat das gelebt.

Christoph hatte die Gabe, für seine Umgebung wie ein unumstößlicher und tief gefestigter Ruhepol zu wirken, dabei jedoch gleichzeitig das Feuer in Kolleg*innen wecken zu können, um gemeinsam mehr zu erreichen, nie aufzugeben und immer offen zu bleiben, um etwas neues auszuprobieren.

Er hatte stets ein offenes Ohr für unsere Belange und war quasi rund um die Uhr zu erreichen, stets aufgeschlossen, interessiert und hilfsbereit.

Trotz seiner Tausenden Kontakte in vielen Betrieben, blieb der Austausch mit ihm immer persönlich, freundschaftlich und vertrauensvoll.

Seine Leistung im gewerkschaftlichen Bereich und sein stetes Bemühen Kolleg*innen zur Selbsthilfe und -organisation anzuleiten, kann man gar nicht hoch genug einschätzen.

Wenn Teile der Arbeitgeberschaft polemisiert haben, hat er gewitzt rhetorisch gekontert, die Lacher stets auf seiner Seite. Möglich war ihm dies, weil er außerordentlich wissbegierig war,

sich stets aufs neue informiert, gebildet und in viele Themen eingearbeitet hat.

Was uns als Belegschaft im Stahlwerk Thüringen betrifft, so haben wir ihm mehr zu verdanken, als sich in ein paar Zeilen ausdrücken lässt.

Ich wünsche all seinen Hinterbliebenen viel Kraft und mein aufrichtiges Beileid für den Verlust eines wunderbaren Menschen.

Patrick Helpap


Wir trauern um unseren geschätzten Kollegen und ersten Bevollmächtigten der Geschäftsstellen Jena-Saalfeld und Gera, Christoph Ellinghaus, der am Montag, viel zu früh, im Alter von 56 Jahren verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen überzeugten Gewerkschafter, einen kämpferischen Weggefährten und einen tiefen Freund.

Christophs gewerkschaftlicher Lebensweg war untrennbar mit unserer Region verbunden. Geboren am 29. Januar 1970 in Frankfurt am Main, kam er 1991 zum Studium nach Jena und ist seit 1999 bei der IG Metall in Ostthüringen beschäftigt. Seine Laufbahn begann er als politischer Gewerkschaftssekretär u.a. mit dem Schwerpunkt im Jugendbereich in der Jenaer Geschäftsstelle. Als Mitbegründer des Aktionsnetzwerks gegen Rechtsextremismus setzte er sich unermüdlich für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage ein. Damals wie heute prägte und inspirierte er Generationen von Metallerinnen und Metallern in den örtlichen Arbeitskreisen.

 Als Kämpfer für die Gerechtigkeit und die Rechte von Beschäftigten hat Christoph die Arbeitswelt in Thüringen maßgeblich mitgestaltet. Insbesondere bei ZEISS, 2017 zu Beginn der heißen Phase zur Erstreitung der 35h-Woche war er der zuständige Betriebsbetreuer für die ZEISS-Betriebe. Ob in der Tarifkommission oder auf den Kundgebungen, Christoph setzte sich mit ganzer Kraft und großer Ausdauer für die Angleichung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ost und West ein. Zuletzt in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied der Carl Zeiss AG lebte er Mitbestimmung im wahrsten Sinne des Wortes vor. Er war stets beteiligungsorientiert tätig und bezog die aktiven Metallerinnen und Metaller in den Betrieben bei wichtigen Entscheidungen und Prozessen direkt und aktiv in seine Arbeit im Aufsichtsrat ein.

Mit Christoph Ellinghaus geht ein Mensch, der gewerkschaftliche Werte nicht nur vertrat, sondern sie mit Herz, Haltung und Verstand lebte. Sein plötzlicher Tod reißt eine große Lücke in unsere Reihen, die schwer zu schließen sein wird. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Weggefährten. 

Christoph, wir werden dich schmerzlich vermissen. Dein Einsatz in den Betrieben der Region Ostthüringen, bei ZEISS und in unserer Geschäftsstellen Jena-Saalfeld und Gera bleibt unvergessen. 

Glück auf, Kollege.

Im Gedenken
Deine Vertrauensleute der IG Metall bei ZEISS


Mit Bestürzung haben wir vom vorzeitigen Tod von Christoph Ellinghaus im Alter von nur 56 Jahren erfahren. Wir verlieren einen großartigen Kollegen, die Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung verliert eine führende Persönlichkeit mit kritischem und internationalem Blick. Christoph war auch ein großer Freund der Stadt Bologna, ihrer politischen Geschichte und ihrer Kultur. Wir hatten uns erst kürzlich ausgetauscht, um eine gewerkschaftliche Zusammenarbeit zwischen lokalen Strukturen zu planen, die den gemeinsamen Herausforderungen der Gewerkschaft und der Arbeitnehmenden gerecht werden sollte. Heute sind wir alle ein Stück einsamer und trauriger. In Bologna erinnern wir uns an dich an der Gedenkstätte von Monte Sole und an dein „No pasaran!“, mit dem du deine Rede zum Abschluss der Referendumskampagne zur Verteidigung der italienischen Verfassung abgeschlossen hast. Wir werden dich vermissen, Christoph!

Volker Telljohann im Namen der CGIL Bologna sowie der FIOM Bologna und der FIOM Emilia-Romagna


Lieber Christoph,

viel zu früh bist du gegangen. Du warst für mich und viele andere ein großes Vorbild – ein Gewerkschafter, mit Herz und Leidenschaft.  

Dank dir konnte ich als junger Metaller die Gewerkschafts- und Landlosenbewegung in Brasilien kennenlernen. Die gemeinsame Organisation des Rückbesuchs der brasilianischen Delegation in Saalfeld und Jena und die Arbeit in den Solidaritätsbrigaden der IG Metall haben meinen Weg tief geprägt. Du hast uns, jungen Metallern und Antifas aus der thüringischen Provinz gezeigt, dass der Kampf um faire Lohn- und Arbeitsbedingungen keine Grenzen kennt und immer international ist. Für diese Erfahrungen bin ich dir unendlich dankbar.

Mit dir geht ein großer Gewerkschafter, dein Geist und dein Einsatz lebt weiter. Du bleibst in großer Erinnerung.

In tiefer Dankbarkeit und Verbundenheit,
Thomas Schnabelrauch


Wir trauern um Christoph Ellinghaus, den wir als politisch und gewerkschaftlich überaus engagierten, kritischen und strategisch denkenden Kollegen kennenlernen durften.
Noch vor kurzem haben wir mit Christoph im Rahmen unseres Forschungsprojektes über rechte Tendenzen in der Arbeitswelt ein sehr inspirierendes Gespräch über die aktuellen Entwicklungen in den Betrieben und der Gesellschaft geführt. Seine Argumentation und sein Einsatz für eine beteiligungs- und konfliktorientierte, für eine demokratisierende Gewerkschaftsarbeit sowie seine Haltung und sein Engagement gegen Rechtsextremismus haben uns beeindruckt. Wir verdanken ihm wichtige inhaltliche Impulse für unsere Forschungsarbeit und unser Projekt.
Christoph lieferte neue Denkanstöße, seine Impulse werden sowohl in der IG Metall als auch in der wissenschaftlichen Community fehlen und dennoch unvergessen bleiben.

Richard Detje, Dieter Sauer, Ursula Stöger, Hilde Wagner        


Ich kann nicht glauben, dass Du nicht mehr da bist! Ich bin dankbar, fünf Jahre mit Dir gearbeitet zu haben. Deine Art, weit vorauszuschauen, hat Dich ausgezeichnet. Deine Offenheit, zu fragen und zuzuhören, war eine besondere Gabe. Deine überragenden Fähigkeiten für andere einzusetzen, hat vieles bewirkt. Vor allem aber habe ich Dich als Menschen erlebt, mit dem ich Gedanken teilen konnte. Wer Dich kennenlernen durfte, hatte einen wunderbaren Freund. Du fehlst jetzt schon und wirst doch immer bleiben. Danke, Christoph!
Horst Martin


Wir, die Kollegen von Jena-Optronik, sind zutiefst erschüttert und traurig über diese furchtbare Neuigkeit. Es ist einfach unfassbar! Uns fehlen die Worte!  Wir möchten euch (also allen aus der Geschäftsstelle) und besonders den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl und Beileid ausdrücken! Das ist wirklich ein schrecklicher Verlust!

In stillem Mitgefühl und Anteilnahme,
Enrico Gabler im Namen der Kolleg*innen der Jena-Optronik


Die Nachricht vom Tod von Christoph hat mich sehr betroffen gemacht. Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen für die kommende Zeit viel Kraft.

Thomas Jäschke,
Vorsitzender DGB-Kreisverband Altenburger Land


Auch uns von „Uni gegen Rechts“ hat die Nachricht seines frühen Todes getroffen. Wir haben uns Anfang 2024 als gemeinsame Initiative der Betriebsgruppen von ver.di, GEW und FAU an der Universität Jena gegründet. Im Rahmen der Gewerkschafts- und antifaschistischen Bewegung hatten wir seitdem immer wieder mit Christoph zu tun.

Von Anfang an war eine von Christoph unterstützte Aktion eine große Inspiration für uns: Am 6. Februar 2020 zogen 100 Arbeiter*innen der Jenoptik AG vors Werkstor und forderten den Rücktritt vom FDPler Thomas Kemmerich, der sich tags zuvor von der AfD zum Thüringer Ministerpräsidenten hatte wählen lassen.

Als wir dann 2024 gegen die Bildung einer AfD-Regierung in Thüringen kämpften, begegneten wir uns mehrfach. Christoph nahm solidarisch an unseren Veranstaltungen und Aktionen teil, u.a. bei unserer Diskussionsveranstaltung zum politischen Streik am 13. August 2024. Wir begegneten uns auch auf der Straße, als wir z.B. eine Woche später, am 20. August 2024, die Rede von Björn Höcke in Jena-Lobeda verhinderten.

Christophs Tod ist ein großer Verlust für die Gewerkschaften und die antifaschistische Bewegung. Er wird uns sehr fehlen. Wir sind in Gedanken bei unseren Kolleg*innen von der IG Metall, bei den vielen Mitstreiter*innen aus antifaschistischen Initiativen, an denen Christoph mitgewirkt hat, und bei seiner Familie.

Uni gegen Rechts Jena, 20. August 2026


Wir trauern um Christoph, der am Montag im Alter von 56 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt erlegen ist. Er war überzeugter Gewerkschafter und Antifaschist. Als eine der zentralen Figuren im Engagement gegen Rechtsextremismus gründete Christoph unser Bündnis ein Jahr vor der Landtagswahl in Thüringen mit und prägte Rechtsruck Stoppen mit seinem großen Wissen und seinem Einsatz maßgeblich. Dass wir vor 2 Jahren, am 20. August 2024, den Auftritt des Faschisten Höcke in Jena-Lobeda gemeinsam mit der Jenaer Stadtgesellschaft durch massenhaften zivilen Ungehorsam erfolgreich verhindern konnten, war wesentlich seinem Erfahrungsschatz aus über vierzig Jahren politischer Arbeit zu verdanken, aus dem wir viel über Blockadeaktionen gegen Faschist*innen lernen konnten. Christophs Tod ist ein großer Verlust - für uns, für Jena, für Thüringen. Vielen Dank für alles.

Solidarische Grüße,
rechtsruckstoppen

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