01.12.2016 |

Jena

Unter dem Motto "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut – Schüler_innendemo am 1.12.2016 sind am Donnerstag, dem 1.12.2016 in Jena über 300 Schüler_innen auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten für bessere Bildung, gegen Diskriminierung und gegen Krieg.

Die „Jugendinitiative Bildung statt Rüstung“ rief zu der Demonstration auf, an welcher sich auch andere Jugendverbände aus Jena beteiligten. „Wir haben mit der heutigen Demonstration ein politisches Zeichen für eine bessere finanzielle Ausstattung unserer Schulen gesetzt. Statt Milliarden in Rüstungsprojekten zu versenken, sollten die Bildungseinrichtungen endlich bedarfsgerecht mit Personal und Sachmitteln ausgerüstet werden. Deshalb richtet sich unser Signal in erster Linie an die Bundespolitik, da besteht die größte Möglichkeit Gelder sinnvoller einzusetzen.“, so Carl Seifert, der Anmelder der Demonstration. Wir als IG Metall Jugend Jena-Saalfeld zeigen uns solidarisch mit den Schüler_innen aus Jena, die für bessere Bildung, gegen Diskriminierung und gegen Rüstung auf die Straße gehen und unterstützen die Jugendinitiative Bildung statt Rüstung. Auch wir fordern ein anderes Bildungssystem und wollen die Rüstungsindustrie langfristig in zivile Produktion umwandeln. Zusammen mit unseren Kolleg_innen machen wir uns in Betrieb, Ausbildungswerkstatt, Uni und überall sonst für eine tolerante Gesellschaft stark, in welcher Diskriminierung keinen Platz findet und in der wir nicht den Launen des Marktes oder dem Recht des Stärkeren weichen müssen. Kämpft nicht gegeneinander – bildet euch miteinander!

27.10.2016 |

Ostthüringen

JAV Wahlen

Im Herbst wählen alle Auszubildende und dual Studierende sowie Jugendliche unter 18 Jahren ihre Vertreter im Betrieb. Auch hier in Ostthüringen. Ob gute Ausbildungsbedingungen oder die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung oder dem dualen Studium - als junge Beschäftigte habt Ihr im Betrieb ganz eigene Interessen. Und deshalb habt Ihr auch Eure eigene Interessensvertretung, die sich beim Arbeitgeber für Eure Themen stark macht: die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV). Bei den JAV-Wahlen im Oktober und November bestimmt Ihr, wer Eure Interessen und Rechte in den nächsten zwei Jahren gegenüber der Betriebsleitung vertritt und Ansprechpartner bei Problemen ist. Ihr wählt dabei nicht irgendwen - sondern junge Beschäftigte wie Euch - Eure Vertreter aus Eurer Mitte. Wählen dürfen alle Beschäftigten, die am Wahltag noch nicht volljährig und alle Auszubildenden und dual Studierenden, die am Tag der Wahl noch keine 25 sind. Unterstützung bei der Durchführung der Wahl bekommt Ihr natürlich bei eurer Verwaltungsstelle. Wer für die JAV kandidiert, entscheidet sich, Verantwortung zu übernehmen und etwas für Azubis und Jugendliche tun. Die IG Metall Jugend in Jena-Saalfeld und Gera unterstützt Euch bei der JAV: Durch Beratung, Schulungen und Infomaterial zu allen praktischen und rechtlichen Fragen. Gemeinsam können wir Interessen durchsetzen - im Betrieb, in der Branche und in der Gesellschaft.

25.09.2015 |

Gera - Jena/ Saalfeld

OJA - Wochenendseminar

Vom 25. Bis 27. September trafen sich die Mitglieder der IG Metall Jugend aus Jena, Saalfeld/Rudolstadt und Gera, zur Klausurtagung unter dem Motto: „You’ll never work alone“.

An diesem Wochenende haben wir uns die Aktionen des letzten Jahres noch mal vor Augen gehalten. Dabei kamen uns viele schöne und intensive Erinnerungen wieder vor Augen und wir haben gemeinsam diskutiert was gut war, aber auch was wir besser machen können. Darauf aufbauend haben wir unsere Ziele und die Vorgehensweise für das Jahr 2016 geplant. Besonders gut fanden unsere Mitglieder der Ortsjugendausschüsse die aktive Teilnahme an den 1. Mai Veranstaltungen in Jena, Gera und Saalfeld. Gleiches gilt für die von uns verfassten Anträge für die Bundesjugendkonferenz der IG Metall Jugend, welche alle angenommen wurden und bereits die ersten Umgesetzt werden. Da zeigt sich die lebendige Demokratie in der IG Metall! Neben aller Theorie haben wir an diesem Wochenende die Möglichkeit genutzt unsere eigens neugebaute Siebdruckanlage in Betrieb zu nehmen und das Wissen, um die Technik des Siebdruckes zu teilen. In gemeinsamen AG Phase wurden dann Strategien und Aktionen für die Zukunft geplant. Dabei werden die 3 Ortsjugendausschüsse ein besonderes Merkmal auf die nächste Tarifrunde in Metall- & Elektroindustrie 2016 legen, den Frauenkampftag am 8. März und wieder eine Nikolausaktion zur Einführung des Bildungsfreistellungsgesetz gegen Ende diesen Jahres. Ziel ist es diese wieder mit den Ortsfrauenausschüsse der Verwaltungsstellen Gera und Jena-Saalfeld zusammen durchführen. Gemeinsam sind wir Stark! You’ll never work alone!

27.10.2014 |

Trier

Solibesuch bei Franklin Electric

Am Montag den 27.10.2014 sind Mitglieder des OJA Jena und des OJA aus Saalfeld nach Trier gefahren um die Kolleg_innen von Franklin Electric im Arbeitskampf zu unterstützen.

Ende Juni hat die Belegschaft von der amerikanischen Geschäftsführung mitgeteilt bekommen, dass die Produktion in Trier stillgelegt werden soll. Über 90 der insgesamt 150 Arbeitsplätze sollen wegfallen und das obwohl mit dem Standort in Trier letztes Jahr satte Gewinne für das Unternehmen eingefahren wurden.

Die Entscheidung fiel so plötzlich, dass alle bei Franklin Electric davon überzeugt sind, dass der Betriebsrat durch die Unternehmensentscheidung „überfahren werden sollte“, um nicht mehr handlungsfähig zu sein, wie Monika Esch, Angestellte bei Franklin Electric erklärte.

Die Belegschaft aber zeigt sich kämpferisch. Seit dem 16. Oktober sind die Kolleg_innen im unbefristeten Arbeitskampf. Der Streik bei Franklin Electric zeigt dem amerikanischen Mutterkonzern, dass die Menschen bereit sind, sich für ihre Interessen stark zu machen. Innerhalb kurzer Zeit stieg der Organisationsgrad an. Mittlerweile sind alle in der Produktion gewerkschaftlich organisiert und zeigen massive Gegenwehr.

Wir stehen hinter der Belegschaft von Franklin Electric. Die Ortsjugendausschüsse Jena und Saalfeld soldarisieren sich mit der kämpfenden Belegschaft und werden das Thema der Kolleg_innen von Franklin Electric auch zum Thema der IG Metall Jugend in Ost-Thüringen machen.

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

 

24.10.2014 |

Jena -Saalfeld - Gera

IGM Ortsjugendklausur

Vom 24. – 26. Oktober trafen sich die Mitglieder der Ortsjugendauschüsse (OJA) Jena, Saalfeld und Gera in Neidenberga zur Klausurtagung.

An diesem Wochenende wurde nicht nur das letzte Jahr im Rückblick zusammen diskutiert sondern auch die gemeinsame Vorgehensweise für das Jahr 2015 geplant. Besonders gelungen fanden die Teilnehmenden im Rückblick die Vorbereitung und die Teilnahme an der Liebknecht & Luxemburg Demonstration in Berlin, den selbstorganisierten Gedenkbesuch am Tag der Selbstbefreiung des Konzentrationslager Buchenwald zusammen mit der jungen IG BAU und das „Camp gegen Rechts“, der Versuch das Rechtsrockfestival „Rock für Deutschland“ in Gera zu verhindern.

Zusammen wurde an diesem Wochenende auch ein Transparent erstellt welches die Solidarität der OJA’s mit dem Arbeitskampf der Belegschaft von Franklin Electric in Trier zeigen soll. Wir stehen hinter den Kolleg_innen bei Franklin Electric!

In einer gemeinsamen AG Phase wurden dann Strategien und Aktionen für die Zukunft geplant. Dabei werden die 3 Ortsjugendausschüsse ein besonderes Merkmal auf die nächste Tarifrunde im Metall- & Elektrobereich 2015 legen, sich verstärkt mit der IG Metall Bundesjugendkonferenz im Frühjahr nächsten Jahres beschäftigen aber auch eine Nikolausaktion gegen Ende des Jahres zusammen durchführen.

17.09.2014 |

Jena-Göschwitz

IG Metall beim Berufsschulfest

Welche Aufgabe haben Betriebsräte und warum sind Tarifverträge wichtig? Wenn der Start ins Berufsleben bevorsteht, gewinnen diese Fragen an Bedeutung.

Aber nicht alle jungen Leute kennen die Antwort.

Deshalb besuchte die Roadshow der IG Metall am 17. September das Berufsschulfest der SBSZ Jena - Göschwitz Für die jungen Gewerkschafter am Infostand eine spannende Herausforderung. Sie erklärten Gleichaltrigen auf Augenhöhe die Aufgaben einer Gewerkschaft. Mit dabei natürlich auch die Umfragebögen der Roadshow – das Team am Stand war sehr an der Meinung der Berufsschüler_innen interessiert.

So wurde der Tourstopp in Jena zum gelungenen Aktionstag, den viele interessante Gespräche begleiteten.

24.05.2014 |

Jena

IG Metall Jugend Infostand

Deine Stimme gegen Nazis! - Wählen gehen für ein soziales Europa!

Unter diesem Motto standen in der vergangenen Woche junge Gewerkschafter_innen der IG Metall Jena-Saalfeld in der Jenaer Innenstadt und mobilisierten für die EU-Wahl.

Von Montag bis Freitag konnten sich Besucher des Info-Standes über die verschiedene Positionen der Parteien zu Jugendthemen in Europa, wie zum Beispiel Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit informieren. Bei einem „Wahlcheck“ konnten die Menschen „abstimmen“ welche Aussagen sie bei der EU Wahl unterstützen, unabhängig von Parteien und Organisationen.

„Festzuhalten bleibt, dass Aussagen rechter und rechtspopulistischer Parteien und marktradikale Forderungen keine Zustimmungen bekamen.“ sagt Falk Bindheim Mitglied im Ortsjugendausschuss.

21.01.2014 |

Ostdeutschland

Eine neue Generation wächst heran

Sich engagieren und beteiligen können - das motiviert junge Erwachsene und überzeugt sie von einer Mitgliedschaft. In einigen ostdeutschen Regionen steigen die Mitgliedszahlen. Zudem nehmen Beschäftigte die IG Metall als kompetenten Ansprechpartner in Sachen Arbeitsbedingungen wahr.

Das haben Wissenschaftler der Universität Jena festgestellt. In den letzten Jahren ist mehr Leben in viele ostdeutsche Verwaltungsstellen gekommen. "Wir haben einen markanten Mitgliederzuwachs verzeichnet, vor allem eine Menge junger Erwachsener sind zu uns gekommen", sagt Michael Ebenau, Erster Bevollmächtigte der Verwaltungsstellenkooperation Jena-Saalfeld und Gera.

"Die Kollegen kommen aber nicht nur wegen der Rechtsschutzversicherung, sie fordern Teilhabe, sie wollen sich engagieren." In einigen Betrieben sei die Mitgliederzahl von null auf 300 angestiegen, in anderen von 20 auf 120. Lange konnte sich Ebenau den neuen Trend nicht erklären - waren doch die Neunziger und Nullerjahre vor allem geprägt durch Mitgliederverluste. Deshalb hat die Verwaltungsstelle in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine wissenschaftliche Untersuchung angestoßen.

Ein Team von Wissenschaftlern hat im vergangenen Jahr Einzelinterviews und Gruppengespräche mit ehren- und hauptamtlichen IG Metallern in fünf Zulieferbetrieben der Automobilindustrie in der Region durchgeführt.

Ihr Ergebnis: Über 20 Jahre nach dem Mauerfall ist eine neue Generation von Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben bereit, sich gewerkschaftlich zu engagieren. "Früher standen viele Beschäftigte der IG Metall aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) in der DDR und der Strukturprobleme nach der Wiedervereinigung skeptisch gegenüber", sagt der Soziologe Dr. Stefan Schmalz, der das Projekt koordinierte. "Die junge Generation hingegen hat weitaus weniger Vorbehalte."

Ungerechtigkeitsempfinden steigt

Ein wichtiges Motiv, aktiv zu werden, ist nach Meinung der Forscher ein gestiegenes Ungerechtigkeitsempfinden: "Es gibt eine große Unzufriedenheit mit der Lohnentwicklung der vergangenen Jahre". Dafür spreche, dass die neuen Metaller vor allem aus tariflosen Betrieben mit geringem Lohnniveau kamen. Viele Stammbeschäftigte verdienten nur 7,50 Euro pro Stunde, einige Leiharbeiter zeitweise sogar nur 5,50 Euro. "Unsere Interviewpartner berichteten, dass die Einstiegsgehälter vor zehn Jahren teilweise sogar höher gewesen seien als im Jahr 2008", so Schmalz. Aber anders als vor zehn Jahren sei die neue Generation heute nicht mehr bereit, dafür zu arbeiten.

Diese Beobachtung hat auch Jens Möschler gemacht, Betriebsrat des österreichischen Automobilzulieferers Voestalpine, der in der Nähe von Gera produziert. "Früher musste wir und der Jugend- und Auszubildenden-Vertreter bei unseren jungen Kollegen noch Überzeugungsarbeit leisten, warum die Gewerkschaft wichtig ist", sagt er. "Heute kommen sie teilweise von selbst zu uns und wollen sich einbringen." Bei Voestalpine ist der Organisationsgrad binnen drei Jahren von zehn auf 70 Prozent gestiegen. Das war die Basis für die Tarifbindung, die die IG Metall 2012 durchsetzen konnte.

Neues Image der IG Metall

Nach Meinung der Forscher hat jedoch noch ein weiterer Aspekt zum Stimmungswandel beigetragen: Das veränderte Image der IG Metall. "Die neue Offenheit gegenüber Gewerkschaften und die Bereitschaft, selbst als Gewerkschafter aktiv zu werden, stand in enger Verbindung mit den IG Metall-Tarifergebnissen der vergangenen Jahre", so Schmalz.

Von diesen Standards jedoch sind die realen Arbeitsbedingungen in den ostdeutschen Betrieben oft meilenweit entfernt. Anders als früher reagieren die Kollegen heute auf diese Diskrepanz nicht mehr mit Resignation. "In schwach organisierten Betrieben im Osten wird die IG Metall vermehrt als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen, um den oft noch schlechten Arbeitsbedingungen zu begegnen."

Die Ergebnisse der Studie sind nicht repräsentativ, dazu reichte die Zahl der Fallbeispiele nicht aus. Deshalb wollen die Forscher ihre Untersuchungen ausweiten. "Momentan denken wir über ein neues, umfangreicheres Projekt nach", sagt Schmalz. Interessant wäre etwa, ob sich dieser Trend auch bei anderen DGB-Gewerkschaften feststellen lässt.

Jugend-Aktionstag der IG Metall in Köln

Über 20 000 fordern die unbefristete Übernahme

Foto: IG Metall

Zukunft und Perspektiven für die junge Generation und die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung - dafür haben auf dem Jugend-Aktionstag der IG Metall in Köln mehr als 20 000 junge Metallerinnen und Metaller demonstriert.

"Laut und stark" - unter diesem Motto hat die IG Metall zum großen Jugend-Aktionstag in Köln mobilisiert. Über 20 000 Menschen sind dem Ruf der Gewerkschaft gefolgt.

Sie fordern von der Politik, endlich ihre Themen auf die Tagesordnung zu setzten. Die jungen Metallerinnen und Metaller haben in der Rhein-Metropole aber auch ein deutliches Zeichen gesetzt für ihre zentrale Forderung: Für die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung.

Auch aus den Verwaltungsstellen Gera und Jena-Saalfeld beteiligten sich junge Kolleginnen und Kollegen.

Keine Broschüre der Welt ersetzt die direkte Ansprache

Aktive in der Offensive

Foto: IG Metall

Es ist wieder soweit: Seit August haben Azubis und Dual-Studierende ihre Ausbildung im Bereich Gera, Jena und Saalfeld begonnen. In vielen Betrieben werden sie von Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und Betriebsrat zusammen mit der IG Metall begrüßt. Gemeinsam wird über die Arbeit der Interessenvertretungen informiert und diskutiert.

Warum gibt es Gewerkschaften? Was macht die IG Metall? Wie kann ich mich und meine Ideen einbringen? Welche Rechte habe ich als Azubi oder Dual-Studierender? Wie sind meine Ausbildungsbedingungen zustande gekommen?

Mit den Pflichten während der Ausbildung werden die "Neuen" gleich in den Betrieben, Berufsschulen und Akademien konfrontiert.

Aber zu Pflichten gehören selbstverständlich auch Rechte

Die "Neuen" müssen wissen, dass die tariflichen Regelungen wesentlich besser sind als die gesetzlichen Regelungen und einen Rechtsanspruch auf diese Vorteile haben ausschließlich IG Metall - Mitglieder. 

So hat ein Azubi z.B. eine geregelte Ausbildungsvergütung, wofür es keine gesetzliche Bestimmung gibt. Genauso verhält es sich beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Fahrtgeld zur Berufsschule. Auch garantieren die Tarifverträge der IG Metall, momentan noch mit einer Ausnahme in der Textil- und Bekleidungsbranche, die Übernahme nach der Ausbildung für mindestens 1 Jahr- nicht nur in Krisenzeiten ein unschätzbarer Vorteil. 

Gerade in der heutigen Zeit ist eine geregelte Übernahme immens wichtig, zumal gerade die junge Generation ohne diese verstärkt in prekärer Beschäftigung, wie z.B. Leiharbeit, Dauerpraktika oder schlimmsten Falles in Hartz IV landen und dies obwohl parallel Fachkräftemangel in Deutschland überall beklagt wird. 

Für rechtliche Fragen rund um die Ausbildung und das duale Studium stehen den Jugendlichen, über die betriebliche Interessensvertretungen hinaus, auch die IG Metall Gera und die IG Metall Jena-Saalfeld gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Die IG Metall für Studierende und Absolventen

Newsletter Nr. 50 zur Hochschul- und Studierendenarbeit der IG Metall

Der Newsletter mit aktuellen Informationen für die gewerkschaftliche Studierendenarbeit in Betrieb, Hochschule und Gewerkschaft. Die Informationen können gern an interessierte KollegInnen weitergeleitet werden!

Themen:

1. Erstmalig tarifliche Regelungen für dual Studierende in der Fläche

2. Bundesfinanzhof kippt steuerliches Abzugsverbot für Studienkosten

3. „Qualität dualer Studiengänge“ – Netzwerkveranstaltung des Gewerkschaftlichen Gutachternetzwerks, 6./7. Oktober 2011 in Stuttgart

4. Termine zur Studierendenarbeit

Urteil des Bundesfinanzhofs

Auch Ausbildungskosten sind Werbungskosten

Quelle: tageschau.de

Auszubildende und Studenten können nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) künftig die Kosten ihrer Ausbildung leichter steuerlich geltend machen. Die Regelung gilt bis zu fünf Jahre rückwirkend für die erste Berufsausbildung oder das erste Studium nach Schulabschluss. Das höchste Finanzgericht in Deutschland widersprach mit zwei heute veröffentlichten Urteilen der gängigen Praxis der Finanzämter, wonach die Aufwendungen für die Erstausbildung oder das Erststudium generell nicht mit späteren Steuerzahlungen verrechnet werden können.

OJA Info 1. Mai 2011

1.Mai Nur Bier und Bratwurst???

NEIN! Definitiv mehr! Für uns als IG Metall Jugend ist dieser Tag einer der wichtigsten Tage des Jahres. Es ist der internationale Arbeiterkampf und -feiertag und darum sind wir jedes Jahr bei den 1.Mai Feierlichkeiten mit dabei. Wer diese in Jena kennt weiß, dass sie traditionell im Faulloch statt finden.

Dieses Jahr wollten wir allerdings nicht im Faulloch bleiben. Warum nicht mal raus gehen auf die Johannisstraße? Warum nicht dort zeigen, woher der 1. Mai eigentlich kommt und was für eine Bedeutung er für die Arbeiterbewegung hat? Das waren Fragen, die wir uns bei der Vorbereitung auf den 1.Mai gestellt haben.

Gesagt, getan: Wir, der Ortsjugendausschuss Jena-Saalfeld, planten somit unseren eigenen IG Metall Jugendstand außerhalb des Faulloches! Wir wollten zeigen, dass auch die Jugend diesen Tag und seine Bedeutung kennt und in guter Tradition den Tag wieder stärker als Kampftag für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen besetzen.

Also machten wir unseren Stand am 1.Mai und standen zwischen unterschiedlichen Parteien, die auch an diesem Tag vertreten waren. Dadurch entstanden gleich die ersten Diskussionen über die verschiedenen Gesetze, welche die Parteien in den letzten Jahren zu ungunsten der ArbeitnehmerInnen erlassen hatten. Immer wieder interessant, wie so manch einer auf die Forderungen der IG Metall Jugend, nach einer besseren, humaneren Arbeits- und Lebensvorstellung reagiert ;).

Nun hieß es, für den Tag zu mobilisieren und die Geschichtsaktion vorzubereiten. Hier begrenzten wir uns auf einige wichtige und einschneidende Jahreszahlen, wie zum Beispiel 1929 mit dem Blut-Mai.

Jetzt noch in die richtigen Outfits zur Jahreszahl geschmissen und los konnte es am ersten Mai mit dem Straßentheater gehen.

JA liebe Kolleginnen und Kollegen, die IG Metall Jugend ist da ;). Schau vorbei und macht mit, wir freuen uns auf dich! Die Zukunft gehört uns!

Erster gemeinsamer Betriebsräte- und JAV-Kongreß in Oberhof

Ein voller Erfolg

Vom 9. bis 10. Mai 2011 fand in Oberhof (Thüringen) der erste gemeinsamt JAV/BR Kongress statt. Über 300 Jugendvertreter und Betriebsräte aus vier Bundesländern nahmen am Kongress teil. Claudia Büchling, Bezirksjugendsekretärin stellte in Ihrer Rede die Ziele und Aktionen unter dem Motto „Jeden Tag stärker“ für den Bezirk Frankfurt vor. Kernthemen waren u.a. die Fokusierung auf betriebliche sowie gesellschaftspolitische Themen der Jugend, die betriebliche Aktivierung mit Hilfe des „Betriebschecks“ und die Charta der Jungen Generation.
Bezirksleiter Armin Schild sagte: „Wir wollen, dass die junge Generation gute Perspektiven hat, für diejenigen, die vor der Berufsausbildung stehen, die sich in Ausbildung befinden und die am Start ihrer Berufstätigkeit stehen. Wir werden sie alle schon morgen dringend als qualifizierte Fachkräfte benötigen.“
Thomas Steinhäuser (2. Bevollmächtigter Verwaltungsstelle Suhl/Sonneberg) ging auf die Situation der Schulabgänger ein. "In Thüringen wandern jedes Jahr mehrere hundert Schulabgänger in die alten Bundesländer ab; da ist der Fachkräftemangel am deutlichsten zu spüren.“

 

Wir haben ein Recht auf Perspektiven

Operation Übernahme

Eine Kampagne der IG Metall Jugend

Immer mehr jungen Menschen wird der Berufseinstieg verweigert. Ohne Ausbildung, Übernahme und Festanstellung keine Sicherheit. Das muss anders werden. Auszubildende und junge Beschäftigte haben ein Recht auf berufliche Zukunft. Zu fairen Bedingungen — und mit gerechter Bezahlung. Dafür werden wir aktiv.

 

am 30. September 2010 in Kassel

Jugendtarifkommissionssitzung

Am 30. September tagte die Jugendtarifkommission zum zweiten Mal. In Kassel diktuierten die Jugend- und Ausbildungsvertrterinnen und -vertreter die Situationen der jungen Menschen und ihre Zukunftsperspektiven.
Stefan Schaumburg, Tarifsekretär der Bezirksleitung Frankfurt, unterrichtete über den Stand der Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden.

Die Präsentation als PDF finden sie hier